Motion 5 - Exponentiell

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Exponentiell

Das Verhalten „Exponentiell“ der Kategorie „Parameter“ erzeugt beim Skalieren von
Objekten natürlichere Animationen, speziell bei der Verwendung von hohen Werten.
Wird ein Objekt beispielsweise von sehr klein auf sehr groß skaliert, scheint sich die
Animation zu verlangsamen, wenn das Objekt die höheren Skalierungswerte erreicht.
Das Verhalten „Exponentiell“ der Kategorie „Parameter“ funktioniert wie das Verhalten
„Rampe“, wendet allerdings eine mathematische Funktion zum Erstellen einer
exponentiellen Kurve (anstatt einer linearen Kurve) zwischen den beiden Werten an. Auf
diese Weise kann die Animation bei niedrigeren Skalierungswerten langsam ablaufen
und bei höheren Werten an Geschwindigkeit gewinnen.

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Kapitel 9

Verwenden von Verhaltensmustern

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Tipp: Wird das Verhalten „Exponentiell“ der Kategorie „Parameter“ auf andere Parameter
als „Skalieren“ angewendet, entstehen organischer wirkende Animationen als bei anderen
Interpolationsmodi.

Sie können auch die Interpolationsmodi von Keyframes in „Exponentiell“ ändern. Weitere
Informationen finden Sie unter

Ändern von Kurven

.

Parameter im Informationsfenster

Startwert:

Dies ist der Wert, der dem Parameter beim ersten Bild des Verhaltens

„Exponentiell“ zugewiesen wird.

Endwert:

Dies ist der Wert, den das Verhalten „Exponentiell“ beim letzten Bild erreicht.

Der Parameter, auf den das Verhalten „Exponentiell“ angewendet wird, wird bezogen auf
die gesamte Dauer des Verhaltens angewendet und bewirkt den Übergang vom Startwert
zur Summe aus Endwert und ursprünglichem Wert.

Start des Versatzes:

Mit diesem Regler können Sie den Beginn des Effekts relativ zur

Position des ersten Bilds des Verhaltens in der Timeline verschieben. Durch Anpassen
dieses Parameters können Sie bewirken, dass das Verhalten verzögert einsetzt. Die
Maßeinheit für diesen Parameter ist „Bilder“.

Ende des Versatzes:

Mit diesem Regler können Sie das Ende des Effekts relativ zur Position

des letzten Bilds des Verhaltens in der Timeline verschieben. Durch Anpassen dieses
Parameters können Sie bewirken, dass der Effekt vor dem eigentlichen Ende des Verhaltens
in der Timeline stoppt. Wenn Sie diesen Schieberegler zum Stoppen des Effekts verwenden,
anstatt das Ende des Verhaltens in der Timeline zu trimmen, können Sie das Ende des
Effekts für die restliche Dauer des Objekts „einfrieren“. Durch Trimmen des Endes des
Verhaltens wird das Objekt auf seinen ursprünglichen Parameter zurückgesetzt.

Anwenden auf:

Das Einblendmenü „Anwenden auf“ zeigt den Parameter an, auf den

sich das Verhalten auswirkt. Es kann dazu genutzt werden, das Verhalten einem anderen
Parameter neu zuzuordnen.

Steuerelemente in der Schwebepalette
In der Schwebepalette können Sie die Start- und Endwerte festlegen und die
Parameterzuweisung ändern.

Zugehörige Verhalten

Logarithmisch

Rampe

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Kapitel 9

Verwenden von Verhaltensmustern